Einweihung des Bürgerhauses Chamerau

Feierliche Einweihung – Positive Resonanz über gelungenes Bauwerk – Festzug und Ansprachen

31.07.2016 Die Einweihung des Bürgerhauses am Sonntag – sie war mehr als eine der üblichen Feierlichkeiten mit dem Herabflehen von Gottes Segen und der Gratulation zu einem architektonisch gelungenen Werk. Hoffnungen und Erwartungen wurden mit der offiziellen Inbetriebnahme des Vorzeigeprojekts in Chamerau verbunden. Für die Bevölkerung in und rund um Chamerau bedeuten der Abschluss der Bauarbeiten und die Einweihung erst den Anfang. Das Bürgerhaus, so Pfarrer Kilian Limbrunner in seiner Festpredigt, „soll für alle eine Stätte der Begegnung sein“. Zahlreiche Gäste aus Politik und Wirtschaft wie auch Vereine und Bürger nahmen an den Feierlichkeiten teil.

Einweihung Bürgerhaus Chamerau

Um den gemeindlichen Haushalt nicht zu überstrapazieren, wurde ein neuer Weg eingeschlagen. Die KFB aus Reuth kam nach einer Ausschreibung als Partner ins Boot. Liebe Frau Rüger, sehr geehrter Herr Henfling, Sie haben eine vielfältige Rolle einnehmen dürfen, als Projektsteurer, Finanzierungspartner, Auftraggeber und Bauherr. Danke für die gute Zusammenarbeit und sicher auch im Namen aller Baubeteiligten für das entgegengebrachte Vertrauen. Danke auch an Herrn Leberkern, unseren Ansprechpartner für seine ruhige, angenehme und faire Art. Die KFB durfte als Partner eine vielseitige Schlüsselrolle mit vielen Funktionen bei diesem Projekt einnehmen. Eine Funktion wurde allerdings nicht so gebraucht: die Kostenbremse. Sehr früh war klar, dass unsere Kostenberechnungen sehr belastbar sind. Spätestens durch ein sehr erfreuliches Ausschreibungs- ergebnis zu einem wirtschaftlich perfekten Zeitpunkt konnte man getrost ins Projekt starten. In den veranschlagten Gesamtkosten für das Gebäude von rund 2,2 Millionen Euro konnte sogar ein Großteil der Außenanlagen mit abgedeckt werden. Auch Frau Rüger von der KFB aus Reuth teilte diese Meinung, sie sprach eingangs ihrer Rede von einer Geschichte mit Happy End oder „Der Krimi von Chamerau“, Tatort: Chamerau. Der Tatbestand: Eliminierung des „Haus des Gastes". Das Ermittlerteam: Gemeinderat mit Bürgermeister, Verwaltung, Architekturbüro sowie die KFB. Die Tatverdächtigen: Baufirmen aus der Region, das Tatmotiv: Neubau eines Rathauses mit Bürgerhaus.


Mit der Entscheidung des Gemeinderates für einen Neubau anstatt der Sanierung des Haus des Gastes und des Rathauses und der Beauftragung der KFB Baumanagement GmbH im September 2014 durften wir Sie als Bauherr und Organisator der Maßnahme sehr eng begleiten, so Frau Rüger. Unendlich viele Gespräche mit Fachbehörden, mit den Planungsspezialisten, mit dem Bürgermeister und der Gemeindeverwaltung folgten. Aber nicht nur das; ein wahrer „Ausschreibungskrimi" beginnt: 25 Gewerke wurden ausgeschrieben; es war immer wieder spannend, würden sich die Preise mit dem gesteckten Kostenrahmen vereinbaren lassen? Eingebunden wurden vor allem die regionale Wirtschaft, das regionale Handwerk und regionale Baufirmen. Ja, und nun ist es fertig, das Schmuckstück. Kaum zu glauben - aber wunderschön. Also vielleicht doch eine Geschichte mit Happy End? Aus diesem Grund erlaube ich mir, auch einige Dankeschöns zu nennen: der Gemeinde Chamerau für das Vertrauen in die KFB, Geschäftsstellenleiter Reinhold Fischer für den guten Geist und stetige Energie, die er dem Projekt beisteuerte, dem Architekturbüro Schnabel&Partner mit Markus Weber und den bauausführenden Firmen für die gute und partnerschaftliche und konstruktive Zusammenarbeit. Frau Dr. Fischer (UniCredit) für die Begleitung und Beratung bei der Einbindung der Finanzierungsmittel, Kollegen Freddy Leberkern und Stefanie Kramer für den unermüdlichen Einsatz um die Baustelle. Dafür, dass alle gemeinsam an einem Strang gezogen haben, um dieses Schmuckstück zu erstellen.

Einweihung Bürgerhaus Chamerau

Architekt Markus Weber bedankte sich bei allen für die gute produktive Zusammenarbeit vor und während der Bauzeit. Nachdem Frau Rüger Dank für das Vertrauen in die KFB seitens der Gemeinde Danke sagte, übergab diese den symbolischen Schlüssel für das Bürgerhaus an Bürgermeister Stefan Baumgartner und die Gemeinde.

Link zum Presseartikel der Gemeinde Chamerau. Links zu Presseartikeln der Mittelbayerischen Zeitung (Bürgerhaus steht vor der Einweihung, Eröffnung).

22.06.2016 Der Countdown läuft. In gut fünf Wochen wird das neue Bürgerhaus offiziell eingeweiht. Die Arbeiten auf der Baustelle laufen im Innen-und Außenbereich noch auf Hochtouren. „Die größte Baumaßnahme in der Gemeinde schreitet gut voran und steht kurz vor dem Abschluss”, freut sich Bürgermeister Stefan Baumgartner.
Trotz des Baustellenstresses wirkt er gelassen. „Natürlich geht es jetzt noch mal rund, aber das Ende ist ja in Sicht. Sowohl innen als auch außen wird gearbeitet und der Umzug der Gemeindeverwaltung wird vorbereitet. Und dann muss ja noch eingeräumt und dekoriert werden”.  Aber für den Bürgermeister ist das der ganz normale Stress vor der Eröffnung. Den nehme ich gerne in Kauf, denn ich bin sicher, dass die Baulichkeiten nicht nur äußerlich, sondern auch im Inneren ein Schmuckstück werden. Jede Menge Diskussionen und Zweifel gab es über die letzten Jahre hinweg - gäbe es für das Ortsbild nicht bessere Pläne? Muss es unbedingt ein Neubau sein? Diese und viele andere Punkte standen in der Kritik um den Bau des neuen Bürgerhauses in Chamerau. In sechs Wochen wird nun das Gebäude nach nur einundzwanzigmonatiger Bauzeit eingeweiht und auch die letzten Kritiker sind verstummt. Denn alle „Baubeobachter" sind überzeugt: Besser hätte man es nicht machen können, in jeder Hinsicht.

Am 23.10.2014 wurde von der Gemeine Chamerau das neu geplante Bürgerhaus der Öffentlichkeit vorgestellt. Vorgestellt wurde das Neubauprojekt von Herrn Bürgermeister Stefan Baumgartner, Herrn Architekt Markus Weber vom Architekturbüro Schnabl + Partner aus Bad Kötzting sowie Herrn Matthias Henfling von der KFB aus Reuth. Herr Baumgartner konnte knapp 100 Bürger in der öffentlichen Versammlung begrüßen. Das war ein deutliches Zeichen, dass das größte kommunale Bauprojekt zwischen Cham und Bad Kötzting anhaltend hohe Aufmerksamkeit erfährt. Baumgartner betonte erneut, dass beim Bürgerhaus an einem Neubau kein Weg vorbeiführte. Hauptgründe waren, dass das Konzept des bestehenden Bürgerhauses überholt war, die Betriebskosten extrem hoch waren und es auf Grund seiner offenen Bauweise viel ungenutzten Raum enthielt. Für dieses Haus mit diesem Konzept war auch kein Pächter mehr zu finden. Der geplante Neubau fügt sich harmonisch in die vorhandene Gebäudestruktur von Schule, Kindergarten und zentralen öffentlichn Platz ein. In mitten der Gebäude bleibt ein großer öffentlicher Platz für spätere Festivitäten mit großen Bierzelt. Weiterer Vorteil ist, dass die schon vorhandenen Parkplätze alle weiter benutzt werden können. Neben der Flexibilität gaben die Kosten den Ausschlag. Zur Einsparung von Betriebskosten durch neue Techniken komme der Neubau die Gemeinde um knapp eine Million Euro günstiger als die Sanierung. Hier kommt die Firma KFB ins Spiel. Da es für das Projekt keine Fördermittel gebe, die Gemeinde nicht direkt an KFW-Kredite komme und man den rechtlichen Tücken solcher Bauprojekte ausweichen will, hat der Gemeinderat beschlossen, einen Bauträger, die KFB einzuschalten. Der Vorteil des „Zwischenschaltens“ der KFB zwischen Gemeinde und Baufirmen liege in der Möglichkeit, nachzuverhandeln, Pauschalpreise zu vereinbaren sowie KFW-Kredite beanspruchen zu können.

Den Sanierungskosten von 3,1 Millionen Euro für bestehende Gebäude stehen 2,2 Millionen Euro Kosten für den Neubau entgegen.

Gebäudedaten: Überbaute Fläche 855 Quadratmeter, Brutto-Rauminhalt 4484 m³; Nutzfläche 833 Quadratmeter; Verwaltung im EG 281 Quadratmeter; Bürgerhaus EG 194 Quadratmeter; Nebenräume, Foyer im EG 200 Quadratmeter; Archiv, Lager, Technik im DG 158 Quadratmeter.

Der geplante Baubeginn ist April 2015 und die geplante Fertigstellung ist Juni 2016.

 

 

 


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